
1. Tag (07.09.12): Flug nach Afrika
Individuelle oder Bahn-/Fluganreise nach München. Nonstop mit SAA nach Johannesburg.
2. Tag (08.09.12): Von Blantyre aufs Zomba Plateau (A)
Nach Zwischenstopp in Johannesburg Landung in Blantyre. Begrüßung durch Ihre deutschsprachige, landeskundige Reiseleitung, die Sie die gesamte Reise begleiten wird. Kurze Fahrt ins kolonial anmutende Zomba, einst eine der charmantesten Hauptstädte des British Empire. Auffahrt auf das teils mit tropischen Bergwäldern bewachsene, 2.077 m hohe Zomba Plateau. Besuch der Aussichtspunkte Queen’s View und Emperor’s View. Wir wohnen in einem stimmungsvollen Traditionshaus mit herrlicher Aussicht. Begrüßungsdinner.
Eine Übernachtung im Ku Chawe Inn
3. Tag (09.09.12): Tierbeobachtungen im Liwonde National Park (F/M/A)
Fahrt durch die malerischen Shire Highlands in die bezaubernde Flusslandschaft des Liwonde Nationalparks mit Palmen, gelben Fieberbäumen, Affenbrotbäumen, Leberwurstbäumen und Euphorbien. Die Lodge liegt direkt am Shire Fluss mit Blick auf dösende Nilpferde. Erholsames Mittagessen, bevor es mit Boot auf eine Pirschfahrt geht. Nach dem Abendessen Pirschfahrt mit Geländewagen und Scheinwerfern auf der Suche nach Nachttieren.
Eine Übernachtung im Mvuu Camp
4. Tag (10.09.12): Lake Malawi Nationalpark (F/M/A)
Frühmorgens Fahrt nach Cape Maclear. Bootsüberfahrt zur Mumbo Island, eine kleine Insel mit uralten Bäumen inmitten des Lake Malawi Nationalparks, die noch nie von Menschen besiedelt wurde. Wir beziehen eine Öko-Lodge für nur 14 Personen an einer Bucht mit weißen Stränden, die sich gegen das klare, blaugrüne Süßwasser des großen afrikanischen Grabenbruchs abheben. Jedes der 7 Hauszelte, welches zwischen Granitfelsen erbaut ist, steht auf einer großzügigen Holzplattform mit Privatbad, Balkon und Hängematte mit traumhaften Ausblicken auf das Wasser. Nachmittags Bootsfahrt hinaus auf den See zu einem blutroten Sonnenuntergang. Mittag- und Abendessen.
Zwei Übernachtungen in der Mumbo Island Lodge
5. Tag (11.09.12): Mumbo Island, ein Paradies (F/M/A)
Dieser Teil des Malawi-Sees zählt zu den besten Süßwasser- und Schnorchelgebieten der Erde. Berühmt sind die Gewässer für ihren Fischreichtum. Vor allem die zierlichen Buntbarsche aus der Zichliden-Familie zieren Aquarien in der ganzen Welt. Schnorcheln, Kayaking, Erkundung der Insel oder ganz einfach Faulenzen, stehen auf dem Programm. Abends Bootsfahrt hinaus auf den offenen See zum Dämmerschoppen bei glühend rotem Sonnenuntergang. Mittag- und Abendessen.
6. Tag (12.09.12): Zur Mua Mission (F/A)
Rückfahrt mit dem Boot nach Cape Maclear. Rundgang durch ein kleines Fischerdorf und Weiterfahrt auf Sandpisten zur 1902 von den katholischen „Weißen Vätern“ gegründeten Missionsstation Mua. In Mua pulsiert das Leben: Schule, Krankenhaus, Hilfe zur Selbsthilfe Projekte, ein großes Gotteshaus und das Ku Ngoni Art Center, in dem man einheimischen Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen kann. Faszinierend auch das kleine Museum mit Ausstellung zur Geschichte der Völker Malawis. Abendessen.
Eine Übernachtung in der Mua Mission
7. Tag (13.09.12): Fahrt über Lilongwe nach Sambia (F/A)
Auf malerischer Straße, geprägt durch viele „Baobabs“, wie die riesigen Affenbrotbäume in der Landessprache heißen, geht es durch die malawische Hauptstadt Lilongwe über die Grenze nach Sambia in den South Luangwa Nationalpark. Am Nachmittag erster game drive im Park.
Zwei Übernachtungen im Track & Trail River Camp
8. Tag (14.09.12): South Luangwa Nationalpark (F/M/A)
Der South Luangwa Nationalpark ist auf Grund seines Tierreichtums und seiner Landschaften einer der großartigsten Nationalparks Afrikas. Pirschfahrten in dem 9.000 qkm großen Areal auf der Suche nach Großwild, u. a. den berühmten „Big Five“: Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn, Elefant.
9. Tag (15.09.12): Pirschfahrt am Luangwa (F)
Morgens Pirschfahrt entlang des breit und langsam fließenden Luangwa Flusses. Hier ist es möglich, Vertreter fast aller afrikanischen Großwildarten zu sichten. Am späten Vormittag Fahrt nach Chipata an der Great East Road.
Eine Übernachtung in der Mamarula Lodge
10. Tag (16.09.12): An den Sambesi Fluss (F/A)
Fahrt durch Hügellandschaften mit pittoresken Felsformationen und malerische Dörfer in Richtung Südwesten. Unterwegs stoßen wir auf Hilfsprojekte, Schulen, Krankenhäuser und vor allem strahlende Kinder, Marktplätzen mit Verkaufsbuden für Korbwaren, Schnitzereien, Obst, getrocknete Fische und anderen Waren aus der Umgebung. Bei Luangwa Bridge Abfahrt zum Dreiländereck Sambia, Mosambik, Simbabwe, wo der träge Luangwa in den breiten Sambesi mündet.
Hier kreuzte vor langer Zeit eine Sklavenroute und später eine Handelsroute, die schließlich auf Grund neuer Verkehrswege völlig ausstarb, so dass die Wildnis wieder einkehrte. Wir stoßen entlang einer Piste 10 km Fluss aufwärts auf unsere Lodge unter riesigen Schatten spendenden Bäumen, an den Ufern des mächtigen Sambesi. Nachmittags Bootsfahrt zum Sonnenuntergang. Abendessen.
Zwei Lodgeübernachtungen am Sambesi
11. Tag (17.09.12): Tierbeobachtung am Sambesi (F/M/A)
Ein Tag inmitten der Natur Afrikas, der nach eigenem Wunsch gestaltet werden kann. An den Ufern des Sambesi befinden sich Sandbänke und Schwemmebenen mit uraltem Baumbestand. Beste Chancen, Nilpferde, Elefanten, viele Antilopenarten und sogar Löwen, Leoparden, Hyänen zu sichten. Hobbyanglern stehen geeignete Ausrüstungen zur Verfügung, um ihr Glück beim Fang des in diesen Gewässern berühmten Tigerfischs zu versuchen.
Vormittags geführte Wanderung entlang des Flussufers. Über die Mittagszeit Entspannung in der Lodge, bevor es am späten Nachmittag aufs Wasser geht zum Dämmerschoppen, um die traumhafte Abendstimmung zu genießen. Abendessen.
12. Tag (18.09.12): Durch die Mpata Schlucht in den Lower Zambezi Park (F/M/A)
Frühmorgens Abschied von der Lodge und Bootsfahrt flussaufwärts durch die gewaltige Mpata Gorge, durch die der Sambesi strömt. Zwischendurch Buchten und kleine Täler, in denen sich Nilpferde und andere Tiere tummeln. Schließlich Ausfahrt aus der Schluchtlandschaft. Wenig später geht es an einer Landestelle inmitten des Lower Zambezi Nationalparks an Land. Hier wartet Ihr Reiseleiter mit Geländewagen wieder auf Sie. Rest des Tages herrliche Pirschfahrt durch uralte Mahagoni-, Ebenholz-, Feigen- und andere Baumbestände. Immer wieder schöne Ausblicke über die Schwemmflächen des Sambesi, ein Paradies für Flusspferde, Krokodile und Wasservögel. Picknick-Mittagessen unterwegs unter einem Schatten spendenden Baum. Spätnachmittags Ausfahrt aus dem Park zur Lodge, die sich wiederum an den Ufern des Sambesis befindet. Abendessen.
Eine Übernachtung in der Mvuu Lodge
13. Tag (19.09.12): Fahrt in den Süden Sambias (F)
Weiter geht es durch ein Übergangsgebiet zwischen Nationalpark und bewohnten Gegenden über Chirundu zu einem 180 Mio. Jahre alten Versteinerten Wald mit teils 20 m langen, zu Stein erstarrten Baumstämmen. Von hier aus Fahrt in Richtung Süden zu den Ufern des Kariba Stausees, der ebenfalls von dem gewaltigen Sambesistrom gebildet wird. Bootsfahrt mit Dämmerschoppen auf dem gewaltigen Stausee. Eine Übernachtung im Kariba Bush Club
14. Tag (20.09.12): An die Victoria Falls (F/A)
Weiterfahrt über Chombe und Livingstone über die Grenze nach Zimbabwe nach Victoria Falls. Unterwegs immer wieder interessante Begegnungen mit den Menschen am Wegesrand, die Schnitzereien und die Früchte ihrer Ernten anbieten. Abschiedsdinner.
Eine Übernachtung in der Amadeus Garden Lodge

15. Tag (21.09.12): Victoria Falls und Abschied von Afrika
Nach dem Frühstück geht es zu den Victoria Falls. Auf über 1,7 km Breite stürzen hier je nach Jahreszeit bis zu 6 Millionen Liter Wasser in der Minute 110 Meter in die Tiefe. Ein unvergesslicher Anblick. Anschließend Transfer zum Flughafen. Flug nach Johannesburg und weiter nach Europa.
16. Tag (22.09.12): Ankunft in Deutschland
Morgens Ankunft in München und individuelle Heimreise.
Enthaltenen Mahlzeiten: F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen
Stand: November 2011, Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten
Stand: November 2011